Logik Beschreibung Logik  
 
   
Beschreibung von Logik Infos zu Logik und Beschreibung.
Nicht angemeldet: Anmelden | Impressum 
Navigation
· Hauptseite
· Know Forum - neu!
· Zufälliger Artikel
· Spezialseiten
· Alle Artikel
· Eingeordnet unter
Aktueller Artikel
· Seite bearbeiten
· Links auf diese Seite
· Verlinkte Seiten
· Versionen


 
 



Letzte Beiträge
Die Klimalüge CO2Guten Abend Herr Enger
"Meine Fr...
Volumenausdehnung be...Hallo da draußen, ich h
abe folgendes ...
Osterrätsel der Fran...Hallo, ich hab' mich leide
r mit meinere ...
was ist denn mit dem...Hallo, der Song heißt Cal
istan "...
Strichcode entschlüs...Hallo benni, ich stehe
gerade vor dem...
Lust auf Focus Rätse...Hallo, an alle Spezialist
en dieses Räts...
ErdölServus, Erdöl hat keine
Formel, da es...
Frage an die Student...Hallo, im Prinzip ist das
eine gute Ide...
CO2 chemische Trennu...Hallo ....... CO2 in der
Luft wird begr...
IGBT ansteuerschaltu...Guten Tag, Wer weiss lief
ert eine funk...


Logik

Dieser Text beschreibt Logik.


Der untere Text beinhaltet die Logik Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Logik Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Logik fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Logik möglichst ausführlich zu halten.

Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Logik Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Logik beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Logik. Fragen zu dem Thema Logik können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Logik Artikel

Unter Logik (synonym häufig auch: formale Logik, mathematische Logik) wird heute in dem allgemeinen eine, teils in der Philosophie, teils in der Mathematik angesiedelte Theorie verstanden, die sich primär mit den Normen des korrekten Folgerns beschäftigt. Sie behandelt, unter welchen Bedingungen das Folgern einer Aussage aus einer Menge anderer Aussagen korrekt ist und entwickelt hierzu formale Sprachen zur exakten Beschreibung und Normierung der Schlussregeln. Die Logik lässt sich somit erkenntnistheoretisch als eine Lehre von den Gesetzen des abgeleiteten Wissens, d.h. des Wissens, das aus bereits gewonnenen tatsächlichen oder vermeintlichen Wahrheiten erzeugt werden kann.

Charakteristisch für die Regeln der deduktiven Logik - d.h. der Logik in dem engeren Sinne, in dem Gegensatz zu einer induktiven "Logik" - ist der Umstand, dass ein Übergang von einer Aussage zu einer anderen salva veritate, das heißt, unter Erhaltung des Wahrheitswertes, möglich ist. Ein logisch gültiger Schluss ist ein solcher, der uns aufgrund seiner logischen Form nicht von wahren Prämissen zu einer falschen Konklusion führen kann, also wahrheitserhaltend ist.

Daraus ergibt sich ein geläufiges Verfahren zur Überprüfung der Gültigkeit einer Folgerung, nämlich die Suche nach Gegenbeispielen. Gelingt es zu einem Argument, dessen logische Gültigkeit zweifelhaft ist, ein struktur- oder formgleiches Argument zu finden, dessen Prämissen wahr und dessen Konklusion falsch ist, so ist das Argument (und generell das Schlussschema) zu verwerfen.

Inhaltsverzeichnis

==Verschiedene Bedeutungen von "Logik"== In der Geschichte der Philosophie ist oben dargestellte Verwendungsweise des Ausdrucks "Logik" erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts üblich. Zuvor wurde der Ausdruck vielfach (etwa bei Georg Wilhelm Friedrich Hegel) eher in dem Sinne einer allgemeinen Ontologie oder auch Erkenntnistheorie verstanden. Die Logik in dem modernen Sinne wurde auf der anderen Seite häufig anders genannt, etwa als Analytik, Dialektik oder Logistik. Auch heute noch sind in der Philosophie und den Geisteswissenschaften Wendungen wie Logik der Forschung, Logik der Dichtung u.ä. verbreitet, bei denen unter "Logik" keine Theorie des Folgerns verstanden wird, sondern eine Lehre allgemeiner "Gesetze", die in einem bestimmten Bereich gelten.

Insbesondere in der Tradition der "ordinary language philosophy" wurde unter einer "logischen" Analyse vielfach eine Analyse begrifflicher Zusammenhänge verstanden.

In der Umgangssprache werden Ausdrücke wie Logik oder logisches Denken darüber hinaus in einem sehr viel weiteren oder völlig anderen Sinne verstanden und etwa einem "lateralen Denken" gegenübergestellt. Ebenso in der Umgangssprache gibt es den Begriff der "Frauenlogik", "Männerlogik", der "Affektlogik" und den Begriff der "Alltagslogik" (bekannt auch als "gesunder Menschenverstand "). In diesen Bereichen wird die Logik hufig als Logik des Handelns, der Pragmatik, angesehen.

Auch in der gegenwärtigen Debatte ist zwar klar, dass die Theorie des korrekten Folgerns den Kern der Logik ausmacht; umstritten ist jedoch, welche Theorien exakt noch zur Logik zu rechnen sind und welche nicht. Strittige Fälle sind etwa die Mengentheorie, die Argumentationstheorie (die sich etwa unter pragmatischer Rücksicht mit Fehlschlüssen beschäftigt) und die unten aufgeführten "philosophischen Logiken".

Buch-Tipp: Die Signatur des Bösen. kein billiger Abklatsch Fesselndes Buch, das kein Detail auslässt und wo die Phantasie freien Lauf hat. Sicherlich mag nicht jeder die von sich selbstüberzeugte Hauptperson, bei der ein Tag scheinbar mehr als 24h Zeit hat (Flüge, Autofahrten gehen stets so schnell herum und trotzdem hat man noch viel Zeit und Schlaf wird auch ca. nebenbei benötigt)...

Teilgebiete

Buch-Tipp: Die Signatur des Krieges. Berichte aus einer verunsicherten Welt Die Allgemeinbildung „Krieg“ Wer unsicher wird, wenn von internationalen Konflikten auf dem Balkan, in Afghanistan oder in der Arabischen Welt die Rede ist, der findet in diesem prosaischen Journalistenband den Überblick, den er braucht. Große Kriege und Konflikte werden hier aus der intelligenten Sicht eines SPIEGEL-Reporters erklärt...

Klassische Aussagen- und Prädikatenlogik

Die wichtigsten Teilgebiete der elementaren formalen Logik sind die klassische Aussagen- und Prädikatenlogik. Während in der Aussagenlogik Aussagen (d.h. wahrheitsfähige Sätze) nicht weiter analysiert werden und ca. die verschiedenen Junktoren, die Aussagen miteinander verknüpfen, relevant sind, beruht die Prädikatenlogik auf einer genaueren Unterscheidung zwischen verschiedenen Ausdruckskategorien wie Termen, Funktoren , Prädikatoren und Quantoren.

Die bis zu dem 19. Jahrhundert dominante Syllogistik, die auf Aristoteles zurückgeht, lässt sich als ein Vorläufer der Prädikatenlogik verstehen.

Buch-Tipp: Die Signatur des Mörders Die Signatur des Mörders Dieses Buch legt man nicht mehr aus der Hand! Es ist ein Buch mit faszinierendem Hintergrund und beeindruckenden, aber auch erschreckenden Charakteren.

Kalkültypen und logische Verfahren

Die moderne formale Logik widmet sich der Aufgabe, exakte Kriterien für die Gültigkeit von Schlüssen und die logische Gültigkeit von Aussagen (Tautologien) zu entwickeln. Hierzu wurden verschiedene Verfahren entwickelt.

Insbesondere in dem Bereich der Aussagenlogik (aber nicht nur) sind semantische Verfahren gebräuchlich, also solche Verfahren, die darauf beruhen, dass den Aussagen ein Wahrheitswert zugeschrieben wird. Hierzu zählen einerseits:

Während Wahrheitstabellen eine vollständige Auflistung aller Wahrheitswertkombinationen vornehmen (und insofern auch ca. in dem aussagenlogischen Bereich verwendbar sind), gehen die beiden übrigen (auch prädikatenlogisch verwertbaren) Verfahren nachdem Schema einer Reductio ad absurdum vor: Wenn eine Tautologie bewiesen werden soll, geht man von ihrer Negation aus und versucht einen Widerspruch abzuleiten. Hier sind drei Varianten gebräuchlich:

  • Resolution,
  • Semantische Bäume und
  • Beth-Tableaux

Zu den logischen Kalkülen, die ohne semantische Bewertungen auskommen, zählen:

Buch-Tipp: Die Signatur. Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Die Signatur. ". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Ergänzungen und Alternativen zur klassischen Prädikatenlogik

Buch-Tipp: Die elektronische Signatur. Eine Analogie zur eigenhändigen Unterschrift Ausführliches Navigationsinstrument für ein komplexes Thema Knapp drei Jahre nach der sehr erfolgreichen Erstveröffentlichung ist dies die zweite, komplett überarbeitete Auflage. Das Buch versucht die Begriffsverwirrung um "elektronische Signaturen" und "Unterschriften" aufzulösen. Ausgewertet wurde ein weites Spektrum von Quellen ausgewertet,...

Philosophische Logiken

Die klassische Aussagen- und Prädikaten-Logik kann einerseits modifiziert werden, indem man die Sprache um weitere Operatoren für bestimmte Redebereiche anreichert. So beschäftigt sich die Modallogik mit Ausdrücken wie "notwendig" oder "möglich"; die deontische Logik mit "geboten" oder "erlaubt"; die epistemische Logik mit "wissen" und glauben". Diese Logiken werden häufig als philosophische Logiken genannt.

Buch-Tipp: Elektronische Rechnungsstellung und digitale Betriebsprüfung Gute Übersicht über die Komplexität der elektronischen . . . Grundlegende Vorkenntnisse über Buchhaltung(-systeme), Anwendungssysteme und Betriebsprüfungen sollten vorhanden sein. Das Buch von Peter Eller vermittelt verständlich in kurzen Abschnitten alle zu berücksichtigenden Bereiche und Gesetze der elektronischen Rechnungsstellung und elektronischen...

Pragmatische Logiken

In einer wiederum anderen Stellung zur klassischen Prädikaten- und Quantorenlogik stehen pragmatische Logiken , die sich nicht ca. mit apophantischen, also wahrheitsfähigen Aussagen, sondern auch mit anderen Sprechakten wie Aufforderungen oder Fragen beschäftigen. Hierzu zählen die Fragelogik , die sich mit Fragen (häufig als Aufforderung zu dem Machen einer Behauptung verstanden) beschäftigt, sowie die Imperativlogik , die es mit logischen Relationen, die zwischen Aufforderungen bestehen, zu tun hat.

Gilbert Ryle (1900 - 1976) entwickelte eine nichtformale Logik der Umgangssprache.

Buch-Tipp: Elektronische Signatur Umfassendes Standardwerk Das Buch "Elektronische Signatur" von Stephan Hochmann ist für mich ein kompaktes, aber dennoch umfassendes Standardwerk. Obwohl es sich hauptsächlich auf die juristischen Aspekte der elektronischen Signatur konzentriert (Signatur in Deutschland, in Europa und außerhalb der EU), fehlen weder Kapitel über die...

Nicht-klassische Logiken

Buch-Tipp: Heilonias - ein Vorbereitungskurs auf die amtsärztliche HP-Prüfung der besonderen Art mit Märchen, Analogien und Eselsbrücken. 2. Band: Physiologie und Signatur der Verdauungsorgane Signatur der Physiologie der Verdauungsorgane Ähnlich wie in dem ersten Band werden auch hier in dem zweiten Nachfolgeband anhand von Märchen, Analogien und vielen originellen Eselsbrücken dem HP-Anwärter und dem an der Symbolik der Verdauungsorgane interessierten Leser spielerisch und einprägsam zugleich der Prüfungs- und Lehrstoff,...
Intuitionismus, Relevanzlogik und konnexe Logik

Die meistdiskutierten Abweichungen von der klassischen Logik stellen solche Logiken dar, die bestimmte Prinzipien, die in der klassischen Logik gültig sind, problematisieren. Die in dem engeren Sinne nicht-klassischen Logiken sind schwächer als die klassische Logik.

Hierzu gehören der von L. E. J. Brouwer entwickelte logische Intuitionismus, der die Gültigkeit des "tertium non datur"

(TND) Logik Beschreibung

und der "duplex-negatio"-Regel

(DN) Logik Beschreibung

bestreitet, der Minimalkalkül I. Johanssons, in der das "ex falso quodlibet "

(EFQ) Logik Beschreibung

zurückgewiesen wird sowie die sich hieran anschließenden Relevanzlogiken , die generell ca. solche Implikationen als gültig anerkennen, in denen das Antezedens für das Sukzedens relevant ist.

Auf der anderen Seite sind Logiken zu erwähnen, die Prinzipien enthalten, die klassisch nicht gültig sind. So gilt etwa in einer konnexen Logik Logik Beschreibung - ein Satz, der trotz seiner hohen Plausibiltät keine klassische Tautologie darstellt. Insofern die klassische Logik maximal-konsistent ist, d.h. insofern jede echte Verstärkung eines klassischen Kalküls zu einem Widerspruch führen wurde, könnte dieser Satz nicht etwa einem klassischen Kalkül als weiteres Axiom hinzugefügt werden; vielmehr müsste ein klassischer Kalkül zunächst schwächer gemacht werden.

Buch-Tipp: Praxis des IT-Rechts. Praktische Rechtsfragen der Internetnutzung und IT-Sicherheit (Zielorientiertes Business Computing) Super Ratgeber für "Nicht"-Juristen Dieses Buch ist die perfekte Aufarbeitung der rechtlichen Probleme, wie man sie heutzutage in der IT-Welt vorfindet. Viele der Probleme sind einem garnicht bekannt und werden in das Bewußtsein gerückt. Die Lektüre des Buches zeigt dem Leser auf, worauf man achten muß, damit man nicht in die Schußlinie gerät....
Mehrwertige und Fuzzy-Logik

Quer hierzu stehen die mehrwertigen Logiken, in denen der aristotelische "Satz vom Ausgeschlossenen Dritten" außer Kraft gesetzt wird, wie die dreiwertige Logik und die unendlichwertige Logik von Jan Łukasiewicz ("Warschauer Schule"), die in der Fuzzy-Logik praktische Anwendung finden, und die endlichwertige Logik von Gotthard Günther ("Günther-Logik"), die auf Probleme der sich selbst erfüllende Voraussagen in der Soziologie angewandt wird.

Buch-Tipp: Vom Wesen des Religiösen. Schriften und Erinnerungen (Insel Signatur) Eine Beschreibung zum Buch "Vom Wesen des Religiösen. Schriften und Erinnerungen (Insel Signatur)" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.
Nichtmonotone Logiken

Klassische Logiken wie Aussagen- und Prädikatenlogik verfügen über die Monotonie- Merkmal. Diese besagt in dem Wesentlichen, dass durch Schlussfolgerungen lediglich neues Wissen gewonnen, nicht aber bereits vorhandenes Wissen revidiert werden kann. Was einmal bewiesen wurde, bleibt in einer monotonen Logik stets gültig, auch dann, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt über neue Information verfügt.

Nichtmonotone Logiken ermöglichen eine Revidierung gewonnener Erkenntnisse. Haben wir aus den Aussagen "Tux ist ein Vogel" und "Vögel können fliegen" geschlossen, dass Tux fliegen kann, so revidieren wir diesen Schluss, wenn wir die zusätzliche Information "Tux ist ein Pinguin" erhalten. Dies ist freilich ca. möglich, wenn wir eine andere Konsequenzoperation benutzen als in einer klassischen Logik. Ein gängiger Ansatz besteht darin, so genannte Defaults zu benutzen. Ein Default-Schluss ist dann gültig, wenn sich nicht aus einem klassisch-logischen Schluss ein Widerspruch zu ihm ergibt.

Die Schlussfolgerung aus dem gegebenen Beispiel würde dann so aussehen: "Tux ist ein Vogel" bleibt die Voraussetzung (prerequisite). Wir kombinieren diese nun mit einer so genannten Begründung (justification): "Vögel können normalerweise fliegen." Aus dieser Begründung schließen wir, dass Tux fliegen kann, solange nichts dagegen spricht. Die Konsequenz lautet also "Tux kann fliegen." Erhalten wir nun die Informationen "Tux ist ein Pinguin" und "Pinguine können nicht fliegen", so ergibt sich ein Widerspruch. Über den Default-Schluss sind wir zu der Konsequenz gelangt, dass Tux fliegen kann. Mit einer klassisch-logischen Schlussweise aber konnten wir nachweisen, dass Tux nicht fliegen kann. In diesem Fall wird der Default revidiert und die Konsequenz des klassisch-logischen Schlusses weiterbenutzt. Dieses - hier grob beschriebene - Verfahren wird auch als Reiter'sche Default-Logik genannt.

Buch-Tipp: Wesen und Signatur der Heilpflanzen. Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen Praktisch aber liebevoll Dieses Buch ist herausragend unter vielen Heilpflanzenbücher, es ist mit einer Liebe zu dem Detail fotografiert und die Überleitung von der Pflanze zu dem jeweiligen Menschentypen oder den möglichen Beschwerden ist hervorragend gelungen. Ein sowohl einfaches, wie pfiffiges Nachschlagewerk, das ich in der Familie häufig nutze....
Possibilistische Logik

In einer possibilistischen Logik werden klassisch-logische Aussagen mit Möglichkeits- und Notwendigkeitsgraden quantifiziert. Man kann dann possibilistische Resolutionsverfahren benutzen, um aus einer Menge possibilistischer Formeln neue possibilistische Aussagen abzuleiten.

Formaler Aufbau eines logischen Systems

Die folgenden Abschnitte beschreiben den formalen Aufbau logischer Systeme. Es wird ein formaler Rahmen geliefert, welcher beliebige Logiken umfasst und so den Vergleich und die Behandlung der Ausdrucksfähigkeit verschiedener Logiken ermöglicht.

Grundkomponenten

  • Σ = Signatur
  • Int(Σ)= Menge aller Interpretationen über der Signatur Σ
  • For(Σ)= Menge aller Formeln über der Signatur Σ
  • Logik Beschreibung = Erfüllungsrelation

Die Signatur Σ

Die mengentheoretische Intuition hinter dem Begriff der Signatur ist eine Menge aus Namen und Begriffen, durch die alle Elemente einer zu repräsentierenden Wissensbasis W formalisiert werden. Genauer gesagt handelt es sich bei den Elementen einer Signatur um Namen, die nach Prädikaten und Funktoren klassifiziert und nach ihrer Stelligkeit differenziert werden.

Aussagenlogische Signatur

Signaturen in der Aussagenlogik enthalten als Elemente nullstellige Namen oder Bezeichner, die auch als Aussagenvariablen genannt werden.

Beispiel: ΣAL = {Schnee,schneit,Sonne,kalt}

Prädikatenlogische Signatur

Signaturen in der Prädikatenlogik 1. Stufe beinhalten null- und mehrstellige Funktoren und Prädikate. Somit kann eine Signatur in der Prädikatenlogik als Tupel betrachtet werden, wobei git:

Σ=(Func, Pred)

Mit

  • Func = Menge von null- oder mehrstelligen Funktoren nullstellige Funktoren werden als Konstanten genannt
  • Pred = Menge von null- oder mehrstelligen Prädikaten

Aufgrund der Tatsache, dass die Aussagenlogik eine echte Teilmenge der Prädikatenlogik 1. Stufe ist, enthält die Menge aller prädikatenlogischen Signaturen ebenso die Menge aller aussagenlogischen Signaturen als echte Teilmenge. Daraus folgt, dass die Aussagenvariablen durch nullstellige Prädikate modelliert werden könen. Diese können atomare Formeln, also die Atome der Aussagenlogik darstellen.

Beispiel: ΣPL1 = {Schneewegschaufeln(x,y),Mann,Gehweg,Kinder,Einfahrt}

Die Menge der Interpretationen Int(Σ)

Die wichtigstes Merkmal einer Interpretation innerhalb des logischen Systems besteht darin, dass sie, zusammen mit der Erfüllungsrelation, die Verbindung zwischen der Syntax (in Form der Signatur Σ) der Repräsentationssprache und der Semantik von Aussagen herstellt, indem sie die Namen der Signatur zu Objekten einer Wissensbasis W zuweist.

Interpretation in der Aussagenlogik

Bei der Interpretation einer aussagenlogischer Signatur wird jeder Aussagenvariable aus der Signatur Σ ein Wahrheitswert zugeordnet. Diese Zuordnung erfolgt durch eine Interpretation σ für die gilt:

Logik Beschreibung

Dabei genannt die Menge Int(Σ) die Menge aller Funktionen von einer gegebenen Signatur Σ nach {0,1}. Diese σ-Interpretation einer Signatur Σ wird auch Belegung genannt, weil durch diese Funktion jeder Aussagenvariable mit einem Wahrheitswert belegt wird.

Interpretation in der Prädikatenlogik

In der PL1 lässt sich der Aufbau einer Interpretation wie folgt beschreiben:

I = (UI,FuncI,PredI)

wobei gilt:

  • UI = nichtleere Trägermenge (engl. carrier set) mit allen Objekten einer Interpretation
  • FuncI = Funktionsmenge:

Logik Beschreibung

  • PredI = Menge von Relationen:

Logik Beschreibung

Eine Interpretation I in PL1 bildet Funktoren und Prädikaten der Signatur auf Objekte der zu repräsentierenden Welt über dem Universum U gemäß folgender Tabelle ab:


Nullstellige Funktoren Elemente aus U
Ein- oder mehrstellige Funktoren Funktionen
Nullstellige Prädikate Belegung mit Wahrheitswert
Einstellige Prädikate Teilmenge von U
Mehrstellige Prädikate Relationen R Logik Beschreibung


Beispiel:

Seien Signatur Σ = ({eins0,plus2},{gleich2}) mit pi = p, mit Stelligkeit i und Interpretation

Logik Beschreibung

gegeben. So gilt:


I(eins) Logik Beschreibung
I(plus) Logik Beschreibung
I(gleich) Logik Beschreibung


Die Menge der Formeln For(Σ)

Die Menge der Formeln über eine Signatur Σ ist ein wesentlicher Bestandteil eines logischen Systems. Formeln bilden die syntaktische Repräsentation von Objekten der zu repräsentierenden Welt W, von Aussagen über diese Objekte, sowie von Sachverhalten, mit denen die Welt W beschrieben wird. Mit anderen Worten: Durch Formeln kann man auf rein syntaktischer Ebene Aussagen über die zu repräsentierende Welt treffen. Eine wesentliches Merkmal der Formeln eines logischen Systems ist ihre Wohlformuliertheit (engl. well-formed formula). For(Σ) enthält alle Formeln, die sich entsprechend der voregebenen Grammatik für Formeln aus den Elementen der Signatur Σ bilden lassen. Exakt für diese Formeln gilt das Merkmal der Wohlformuliertheit.

Formeln in Aussagenlogik

Handelt es sich bei der Signatur um eine rein aussagenlogische Signatur, d.h. die Signatur enthält ausschließlich Aussagevariablen (= nullstellige Prädikate), so bilden diese selbst bereits atomare aussagenlogische Formeln, die so genannten Literale. Die Menge For(Σ) umfasst bei einer aussagenlogischen Signatur somit die Signatur selbst und alle komplexeren Formen, die entsprechend der Grammatik für Formeln durch logische Verknüpfungen gebildet werden können.

Beispiel:

Sei eine Signatur Σ = {Mo,Di,Mi,Do,Fr,Sa,So} gegeben. So können z.B. die folgenden Formeln gebildet werden:

Logik Beschreibung
Logik Beschreibung
Logik Beschreibung
Formeln in Prädikatenlogik

Neben den in dem vorangegangenen Abschnitt aufgeführten aussagenlogischen Formeln For(ΣAL) können Formeln in der prädikatenlogischen Formelmenge For(Σ) ebenso Variablen und Quantifizierungen über diese Variablen enthalten. Enthält eine Signatur Σ das einstellige Prädikat P(x), so enthält die Formelmenge For(Σ) das Prädikat selbst, sowie existentielle und universelle Quantifizierung der Aussage P über die Individuenvariable x

Beispiel:

Sei eine Signatur Beispiel: = {Vater(x,y), Großvater(x,y)} gegeben und seien x, y, z Variablen, so lässt sich daraus die folgende Formel ableiten: Logik BeschreibungVater(x,y)Logik Beschreibung Vater(y,z)Logik BeschreibungGroßvater(x,z)

Sei ferner eine Signatur Σ={loves(x,y)} gegeben, wobei x, y Variablen für Personen nennen. So lassen sich folgende Sätze durch prädikatenlogische Formeln über dieser Signatur formulieren:

Jeder liebt Jemanden Logik Beschreibung
Jemand liebt Jemanden Logik Beschreibung
Jeder liebt Jeden Logik Beschreibung
Niemand liebt Jeden Logik Beschreibung
Jemand liebt Niemanden Logik Beschreibung


Die Erfüllungsrelation

Zusammen mit der Interpretation einer Signatur stellt die Erfüllungsrelation die Verbindung zwischen den syntaktisch durch Formeln repräsentierten Objekten einer Welt W und deren Semantik in W dar. Eine Erfüllungsrelation gibt an, wann eine Formel in einer Interpretation gilt und ob eine Formel in einer Interpretation wahr oder falsch ist. Da diese Relation eine der Grundkomponenten des logischen Systems ist, stellt jedes logische System eine solche Erfüllungsrelation (satisfaction relation) bereit:

Logik Beschreibung

Beispiel:

Sei I1eine Signatur, A ein Literal und gelte I1(A) = 1, dann gilt Logik Beschreibung.

Überträgt man die Erfüllungsrelation auf eine Relation zwischen Formeln , so erhlt man die logische Folgerung:

Logik Beschreibung
Logik Beschreibung

Dabei wird Logik Beschreibunggelesen als "aus F folgt logisch G" oder "G folgt logisch aus F".==Geschichte der Logik==

Kurzer Abriss

Das erste ausgearbeitete System einer formalen Logik war die Logik von Aristoteles. Sein Verdienst um die formale Logik war es, dass er die Formen der Verknüpfung von Gedanken in einem Schluss entdeckte, die er Syllogismus nannte.

Auch führte Aristoteles Variablen in die Logik ein, indem er mit den Buchstaben A den Oberbegriff, mit B den Mittelbegriff und mit C den Unterbegriff des Syllogismus genannte. Das ermöglichte es, die allgemeinsten logischen Regeln und Gesetze aus der Fülle der konkreten Beispiele mit aller Deutlichkeit herauszustellen.

Damit zeigte er, welche Formen der Verknüpfung zur Wahrheit führen, und was man tun muss, um Fehler in dem mittelbaren Schluss zu vermeiden. Aristoteles nahm die Modi (Modus eines Syllogismus ) der ersten Figur des Syllogismus, z.B. Barbara, Celarent , Darii und Ferio , als Ausgangsaxiome und erarbeitete formale Regeln zur Reduktion der Figuren des Syllogismus auf die erste Figur, die er vollkommene nannte und für die augenscheinlichste und überzeugendste Form des Beweises hielt.

Gleichfalls auf Aristoteles geht die (allerdings nicht in seiner Analytik, sondern in seiner Metaphysik entwickelte Lehre von einigen fundamentalen Grundsätzen menschlichen Denkens, die in der traditionellen Logik häufig als Denkgesetze genannt werden. Hierzu zählen der Identitätssatz, der Satz vom Widerspruch, der Satz vom ausgeschlossenen Dritten und der Satz vom zureichenden Grund .

In verschiedenen anderen Werken (in De interpretatione und der 2. Analytik hat sich Aristoteles zudem mit zentralen sprachphilosophisch-logischen Termini wie Urteil und Begriff und allgemeinen Regeln des Beweises (Beweisregeln ) und des Widerlegens (Widersprüchlichkeit, logischer Widerspruch , Widerlegung) beschäftigt.

Wichtige Autoren

Weitere Autoren / Forscher / Klassiker

  Weiteres zu dem Artikel Logik

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Abschnitt, Analytik, Aussagenlogik, Einleitung, Formel, Funktionen, Geisteswissenschaften, George, Intuition, Jahrhundert, Kazimierz, Ludwig, Philosophie, Philosophische, Quantifizierung, R, Reduktion, Relation, Stelligkeit, System
Schnellzugrif auf verwandte Texte:
 
NEU! Frage im Forum zum Thema:
 
Wenn die Beschreibung 'Logik' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Logik Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Logik' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Logik' und 'Logik' Definition sehr dankbar.

Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Logik' Beschreibung entsprechen.
· Diese Seite wurde bisher 5.141 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 13.05.2008 um 14:45:24
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 14:16, 22. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Logik aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.

Von ""

· Diese Seite wurde bisher 5.141 mal abgerufen.
· Letzte Counteraktualisierung erfolgte am 13.05.2008 um 14:45:25
· Diese Seite wurde zuletzt geändert um 14:16, 22. Sep 2004.
· Letzte Portalaktualisierung erfolgte um 08:00:00 GMT, 25.02.2008